Wissenswertes:
über den Sport, Scheiben, Organisationen
ect.
Im laufe der Zeit avancierte Dog-Frisbee vor allem in Amerika
zum echten Wettkampf-Sport. Heute gibt es diverse internationale
Dog-Frisbee Organisationen mit verschiedenen internationalen
Turnier-Serien (UFO / USDDN / IDDHA / etc.). Im sportlichen
Wettkampf werden dabei im Wesentlichen die folgenden drei
Dog-Frisbee Disziplinen betrieben:
FREESTYLE:
Beim Freestyle geht es um das Choreographieren einer durchgängigen
Dogfrisbee-Vorführung von 90 sek/2 min. Dauer ( je nach
Reglement) zu einer selbst ausgesuchten Musik, bestehend aus
unterschiedlichen Wurf-Techniken (z.B. Vorhand, Rückhand,
Heber, Roller, Overhand Whristflip, Upsidedown, Brush, Butterfly,
Airbounce, etc.) kombiniert mit verschiedenen Tricks mit dem
Hund (z.B. Passing, Multiple, Over, Vault, ZickZack, Around
the World, Flip, Dog-Catch, etc.). Entscheidend für Freestyle
ist, dass es keinerlei festgelegte Kombinationen oder Abläufe
gibt, sondern der Werfer mit seinem Hund die verschiedenen
Wurf-Techniken und Tricks passend zu seiner Musik zu seiner
EIGENEN Kür kombiniert.
Gespielt wird mit 5-10 Scheiben, abhängig vom Reglement.
Bewertet werden dabei unter anderem die Kriterien:
Bewegung und Athletik beim Hund (Drive),
Einfallsreichtum und Kreativität sowie Vielfältigkeit
in den Wurf-Techniken beim Werfer (Ingenuity), flüssiger
Ablauf der Kür (Flow),
Reaktion des Publikums (Showmanship),
Disc-Management und Gesamteindruck (Overall),
Für die einzelnen Kriterien werden Punktet vergeben bzw.bei
Nichterfüllung (je nach Reglement) werden dann keine
Punkte vergeben..
Das Team mit der besten Kür-Bewertung (höchsten
Punktzahl) gewinnt.
MINI-DISTANCE:
Beim Mini-Distance ist das Ziel, innerhalb von 60 bzw. 90
Sekunden, je nach gespieltem Reglement, möglichst viele
Punkte zu erreichen. Gespielt wird auf einem Spielfeld mit
verschiedenen Wertungs-Zonen. Punkte gibt es nur für
gefangene Würfe abhängig von der Wertungs-Zone,
in der sich der Hund beim Fangen befindet (größere
Entfernung zur Start-Linie = höhere Punktzahl). Außerdem
gibt es Extra-Punkte für in der Luft gefangene Scheiben
sowie für Scheiben, die in der Bonus-Lande-Zone gefangen
werden. Gespielt wird immer nur mit einer Scheibe.
Daher ist es wichtig, das der Hund die Scheibe, egal ob gefangen
oder nicht, immer wieder schnell zurück bringt, damit
möglichst viele Würfe erfolgen können, um Punkte
zu sammeln. Lediglich beim ersten Wurf darf der Hund die Start-Linie
nicht vor der Scheibe überqueren.
Am Ende gewinnt das Team mit den meisten Punkten.
LONG-DISTANCE:
Beim Long-Distance gibt es im Gegensatz zur Mini-Distance
keine Zeitbeschränkung. Ziel ist es, die Scheibe so weit
wie möglich zu werfen. Aber nur vom Hund auch gefangene
Scheiben zählen. Jeder hat bis zu 3 Würfe. Der Hund
darf dabei die Start-Linie nicht vor der Scheibe überqueren.
Gewonnen hat das Team mit dem weitesten gefangenen Wurf.
Je nach Regelwerk gibt es leichte Abweichungen im Spielablauf
und der Bewerteung.
Aber auch Freestyle mit 2 Personen und einem Hund ( Pairs)
oder Disziplinen wo die Scheibe erst ein Hinderniss durchqueren
(FDDO) muß, werden heute schon in Deutschland ausgerichtet.
Auch kann die Länge und die Form eines Spielfeldes (Rechteck,
Raute, Kreis) je nach Regelwerk/Verband variieren.
Eine Auflistung der verschiedenen Regelwerke und Disziplinen
finden sie in unserem Forum.